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Evangelisch – genau richtig

Manchmal fragt man mich: Sag mal, warum bist du denn eigentlich vor Jahren konvertiert und von den Katholiken zur evangelischen Kirche gewechselt? Manchmal sage ich dann, wie doof ich den Papst finde, wie sehr mich das Frauenbild der katholischen Kirche stört und dieser ganze Zölibatsquatsch. Manchmal – wenn mehr Zeit ist – hole ich auch weiter aus und steige tiefer in meinen Glauben ein, der in der katholischen Kirche zwischen all den Marienaltaren, Fronleichnamsprozessionen und Weihrauchschwenkereien zu ersticken drohte. Wenn ich es mir einfach machen will, sage ich: Weil mein Schwager evangelischer Pfarrer ist. Oder: Ich wollte die gleiche Religion wie meine Kinder. In Zukunft kann ich sagen: Ich bin Webworkerin, verdiene mein Geld im und mit dem Internet, bin Bloggerin und hab auch nen Twitteraccount.

Die Zeit vergeht…

Ja, die Zeit vergeht. Heute ist morgen schon gestern. Irgendwo und irgendwann hab ich diesen Spruch mal gelesen. Jeder weiß – er ist wahr. Aber manchmal gibt es Situationen, da fällt es arg schwer, sich die Wahrheit eines solchen Spruches vor Augen zu halten. Dann kommt einem die Zeit, die vor einem liegt, unendlich lang und unüberbrückbar vor. Dieser Tag war so ein Tag. Aber heute sitze ich hier, schaue auf den Kalender und kann es nicht fassen: In gut vier Wochen ist Jana wieder hier. Ich freu mich wie jeck, während sie vermutlich gerade am liebsten die Zeit anhalten würde. Auch das verstehe ich. Könnte ich es, würde ich es für sie tun. Vor zehn Monaten für mich noch undenkbar. Aber man wächst an seinen Aufgaben. Das Leben ist eine dieser Aufgaben.

Online-Marketing im Mittelstand

Nachdem ich just gerade Kontakt mit einem Journalisten von Markt+Mittelstand hatte und wir über Marketing in der Krise sprachen, bin ich passenderweise über eine Studie zum Thema Online-Marketing im Mittelstand gestoßen.

Glossare zur Internetsprache und mehr

Im Texttreff wurde danach gefragt und wie immer gab`s auch Antworten. Klar. Wäre ja auch sonst nicht der Texttreff. :-) Glossare, die die wichtigsten Fach- und Chat- und Internetbegriffe erläutern. By the way fielen gleich noch ein paar mehr interessante Glossar-Links mit ab.

Unterwegs auf neuem Terrain – die Glosse

Einmal im Jahr treffen sich mehr als 50 Frauen aus dem Texttreff in der Abgeschiedenheit des Wendlandes. Zum Netzwerken, zur Fortbildung und auch zum Spaß haben. Tagsüber Workshops, Weiterbildung, Lernen, abends Singen, Tanzen, Essen, Trinken, Lachen. Es sind regelmäßig wunderbare vier Tage voller Inspiration und Know how. Einer der Workshops, an denen ich in diesem Jahr teilnahm: `Glossen schreiben für Anfänger`, gehalten von meiner Kollegin Petra Plaum. Ich, die ich seit 15 Jahren schreibe, hatte noch nie eine Glosse geschrieben. Und ich war sehr sicher, dass ich das auch nicht kann. Ich kann webgerecht texten, finde manchmal ganz treffende Slogans und bin recht gut im Mailing- und Flyertexten. Aber Glossen? Nach einer Weile der Theorie und Wissensvermittlung, machten wir uns an die Themenfindung und wurden dann für eine halbe Stunde entlassen, um unsere erste Glosse zu schreiben. Drei Themen standen zur Auswahl: Businesstreffen im Wendland, Trash-TV oder Chaos im Homeoffice. Als ich mich mit meinem Collegeblock auf den Weg zu einem ruhigen Plätzchen in der Sonne machte, war ich noch sehr sehr sicher, dass es mir nicht gelingen würde, irgendetwas aufs Papier zu bringen.