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Wem gehört die Überschrift

In der Corporate Publishing Lounge fragt man: wem gehört die Überschrift? Dem Texter oder dem Layouter? Ein interessanter Beitrag, der schildert, wie es oftmals läuft. Ich meine, dass die Überschrift natürlich dem Texter „gehört“, besteht sie doch aus Worten und ist demnach TEXT. Ich meine aber auch, dass Texter und Layouter eigentlich immer, aber gerade bei Headlines Hand in Hand arbeiten sollten. Nur so kann ein überzeugendes Content-Design entstehen. Das ist nicht immer einfach. Vor allem dann, wenn ein Unternehmen zwei Dienstleister beauftragt hat, die sich nicht kennen. Und jeder textet, bzw. layoutet so vor sich hin. Aber auch in solchen Fällen suche ich immer den Kontakt. Denn es sollte doch in beider Dienstleister Interesse sein, ein insgesamt optimales Ergebnis für den Kunden zu schaffen. Und das klappt einfach nur dann wirklich gut, wenn man auch optimal zusammenarbeitet. Dazu gehört einfach ein bisschen Absprache in Bezug auf Länge, Zeichenzahl, Gestaltung und Bildauswahl. Und manchmal ist es auch nötig, von seinen Worten oder Bildern abzurücken und sich einfach noch mal neu hinzusetzen und zu überlegen. Wie gesagt – idealerweise gemeinsam. Und wenn das nicht geht, muss eben einer nachgeben. Im Interesse des Projektes sollte das doch nicht schwer fallen. Ein Text kann noch so schön sein, es gibt immer Alternativen. Und das gilt genauso fürs Design. In meiner Erfahrung waren die Projekte am erfolgreichsten, aussagekräftigsten und schönsten, bei denen Grafiker und Texter diesen alten „Machtkampf“ – was ist wichtiger, Design oder Text – nicht gekämpft haben, sondern beide der Meinung waren, dass das eine ohne das andere jeweils gar nichts ist.

Erkläre mal einem das Bloggen

Es stimmt – bei Gesprächen mit Neubloggern oder an Blogs Interessierten staune auch ich immer wieder über die Fragen, bzw. eher über meine spontane Unfähigkeit, sie zu beantworten. Es ist gar nicht so leicht, in Worte zu fassen, was Bloggen ausmacht. Christian Fischer geht es auch so. Er hat genau das formuliert.

Textklau und Plagiate

Textklau und Plagiate sind immer wieder ein Ärgernis. Insbesondere ärgert mich Textklau dann, wenn meine Kunden beklaut werden. Schließlich haben sie das Nutzungsrecht für von mir verfasste Texte ordnungsgemäß erworben. Also ne Menge Geld dafür ausgegeben. Und dann kommt irgend so ein Mitbewerber daher, kurz copy & paste und schon sind meine sorgfältig auf den jeweiligen Kunden zugeschnittenen Texte auf einer Website, wo sie gar nicht hingehören. Eine Vorgehensweise, die ich unter keinen Umständen toleriere. Da nützt auch keine nachträgliche Entschuldigung und auch kein Oops, ich wusste nicht, dass man das nicht darf. Weil es eben schon so oft vorkam, hab ich es mir zur Gewohnheit gemacht, ein- bis zweimal im Jahr alle von mir getexteten Websites via Copyscape checken zu lassen. Dieses Tool find ich wirklich praktisch.

Neulich nun nannte mir ein Freund ein weiteres Werkzeug dieser Art: