Absagen(un)kultur

Ich hab meine Mailbox aufgeräumt und bin dabei ein bisschen in der Vergangenheit spazieren gegangen. Vor zweieinhalb Jahren hab ich offenbar etwas getan, wofür ich heute erfreulicherweise gar keine Zeit mehr hätte – ich hab mich irgendwo auf einen Texterjob beworben. Und erhielt diese Absage:

Liebe Biggi,

vielen Dank für dein Interesse mit uns zusammenzuarbeiten.

Aus der anonymen Masse der vielen Bewerbungen haben wir jetzt einige rausgesucht, mit denen wir probieren werden, ob die Zusammenarbeit klappt.
Trotzdem werden wir dich nicht vergessen. Wir haben deine Daten gespeichert, und werden wieder auf dich zukommen, wenn wir etwas interessantes für dich haben. Zum Beispiel könnte es ja sein, dass wir einen Kunden in deiner Region haben, für den wir von dir ein Text bräuchten. Wir werden dann mit Sicherheit wieder auf dich zurückkommen.

Bis dahin sagen wir vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast uns deine Daten zu schicken.

Wir wünschen dir viel Erfolg für die Zukunft.

Die beiden Unterzeichner haben sich nie mehr gemeldet. Das ist auch nicht schlimm. Aber sie haben sich damals die Mühe gemacht, eine freundliche Absage zu schreiben. Eine Email, die noch zweieinhalb Jahre nach dem Erhalt beim endgültigen Löschen ein gutes Gefühl macht. So sollte es sein.

Leider ist es aber nicht immer so. Ich weiß gar nicht, wie viele Emails und auch ausführliche Angebote ich schon raus geschickt habe, auf die ich dann nie wieder irgendwas gehört habe. Das ist extrem ärgerlich. Eine Absage ist nicht schlimm. Auch kein “Sie sind zu teuer.” Schlimm ist die mangelhafte Wertschätzung von Engagement und Zeitinvestment. Wenigstens ein “Danke, nein doch nicht” könnte man als Dienstleister auf ein Angebot doch wohl erwarten.

Ausbleibende Reaktionen führen bei mir mittlerweile dazu , dass ich mir immer häufiger sehr gut überlege, ob ich überhaupt Zeit investiere, um mich in ein Anliegen einzudenken. Ich schreib nun mal nicht gerne für die Tonne. Noch nicht mal Angebote.

Neues Telemediengesetz

Jetzt ist das neue Telemediengesetz also verabschiedet. Heise berichtet und Michael Seidlitz schickt nützlichen Link in die i-worker-Liste, den ich hier mal für mich und andere notizblogge.

Downloadportal für Freeware

image Nach Aussage des Betreibers stehen über 3000 Shareware-, Freeware- und Demo-Programme bei Freeware-Master.de in verschiedenen Kategorien und Rubriken zum unlimitierten Download bereit.

Alle Programme sind mit Beschreibung, Screenshot, Installationshilfen und Angaben über die unterstützten Betriebssysteme gelistet. Einen Verweis zur jeweiligen Autoren-Homepage gibt`s auch.

Vor dem Download kann der Nutzer die Downloadzeit sehen, welche er mit seinen Internetzugang ungefähr benötigen wird, um das gewünschte Programm vollständig auf seinen Rechner zu laden.

Was ich übrigens seltsam finde: Die 50 neusten Programme und Downloads werden unter Top 50 aufgelistet. Das finde ich ein bisschen merkwürdig und irreführend. Unter “Top” verstehe ich nämlich “top” und nicht “neu”. Das ist also in meinen Augen irreführend.

Autoren können neue Programme manuell oder per PAD-File eintragen oder aktualisieren.

Insgesamt für Freeware-Freunde vielleicht diesen Blogeintrag wert.

Quelle: Pressemeldung

Sudoku auf Holz

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Von intellego holzspiele gibt es den Klassiker Sudoku als Brettspiel in sieben verschiedenen Varianten aus Holz. 4 x 4-Sudoku, klassisch 9 x 9 Sudoku, ungewöhnliche Ausführungen als Kreissudoku oder in Farbe – die Reihe ist abwechslungsreich. Ein Spiel für Sudoku-Spieler ebenso wie für Design-Freunde. Mir persönlich gefällt es immer sehr, wenn man mit einem Spiel nicht nur spielen kann, sondern wenn es sich auch als Dekorationsgegenstand eignet. Sudoku-Spieler werden den Vorteil zu schätzen wissen, dass die leidige Radiererei und Kritzelei mit diesem Holz-Sudoku Geschichte ist.

Kostenlose Software für Unternehmer

Auf Existenz24.biz findet man 10 x kostenlose Software für Unternehmer. Ich blogge das hier einfach mal. Vielleicht interessiert es ja jemanden. Getestet hab ich jedoch nichts davon. Aber wenn`s nix kostet, kann man so manche Software ja mal ausprobieren. Wobei ich persönlich ja vor allem im geschäftlichen Bereich eher auf Software setze, die ich zwar kaufen muss, die mir dann aber auch regelmäßige Updates und im Krisenfall auch Support sichert.

Gut geplant ist besser

Es gibt auch in diesem Jahr von www.gruendungszuschuss.de wieder den Excel-Jahresplaner zum kostenlosen Download.