Wunschzettel

Weihnachten steht vor der Tür. Zeit der Wünsche. Ich fang dann mal auch einen Wunschzettel an. Und schreibe als ersten Wunsch darauf:

Ich möchte bitte die Forenbeiträge von femity genau so abonnieren können, wie es mit denen von openBc geht.

Nachdem ich da ganz lange nicht gelesen habe, nähere ich mich langsam wieder an. Ein RSS-Feed könnte diese Annäherung erleichtern.

Oder hab ich da den Feed auch schon wieder übersehen?

UPDATE: Wie mir Pia Bohlen von femity.net mitgeteilt hat, kann ich mir was Neues für meinen Wunschzettel ausdenken. Denn in Kürze soll auch für Femity ein RSS-Feed zur Verfügung gestellt werden. *freu*

Zeitfresser OpenBc

Ich bin schon lange Premium-Mitglied bei OpenBc. Mehr aus Neugier oder Angst, etwas zu Versäumen, bin ich seinerzeit dort eingetreten. Seitdem lese ich am Montagmorgen mit Interesse die Statusmail, informiere mich, wer wann meine Kontaktseite aufgerufen hat und guck bei der Gelegenheit meistens mal ganz kurz rechts und links durch die Seite.

Heute Nacht haben mich Schmerzen aus dem Bett getrieben und ich hab ein paar Stunden im Open Business Club verbracht. Endlich mal die Foren genauer angesehen. Meine Güte! Ein Moloch! Ich hab nun etliche Foren abonniert – wirklich interessante Sachen dabei. Aber mir ist klar geworden, dass man wirklich selektieren können muss, wenn man dieses Netzwerk sinnbringend nutzen will. Und ich weiß wirklich nicht, wo ich die Zeit für eine aktive Teilnahme noch hernehmen soll. Schade eigentlich, denn so manches Forum scheint wirklich lebendig zu sein.

Aber wenn man sich nur selten einloggt, dann hat man bei der Masse der Beiträge kaum eine Chance, am Ball zu bleiben. In Mailinglisten kriegt man wenigstens am Rande mit, wenn was Interessantes passiert und kann bei Interesse zeitnah reagieren.
Einmal mehr finde ich es schade, dass man sich solche Foren nicht in die Mailbox bestellen kann.

Oder kann man?

Dinge, die die Welt nicht braucht.

Schon als mich im Examen vor knapp zwanzig Jahren der Linguistik-Professor fragte, was mir denn an dem Satz “Die Frau trug einen Blaumann” auffiele, habe ich gezuckt.  Bereits damals hatte ich für mich beschlossen, dass die wissenschaftliche Beschäftigung mit Sprache nix für mich ist. Und so hab ich mich um Linguistik dann auch fortan nicht mehr gekümmert. Bis zur Wahl des “schönsten deutschen Wortes.” Wobei ich auch das überhaupt nicht aus der linguistischen Perspektive gesehen habe. Bis vorhin, als im Texttreff ein Link gepostet wurde. Ihr habselt sie doch nicht alle!

Angst vor Bloggern?

Schnüffeldienst warnt Firmen bei Erwähnung in Weblogs
Die Angst vor Bloggern scheint in der Industrie umzugehen. Unternehmen, die es nicht versäumen wollen, wenn ihre Namen oder Produkte in Weblogs, also Online-Tagebüchern privater Site-Betreiber, auftauchen, können durch Abonnieren des neuen Schnüffeldienstes BlogSquirrel vom US-Anbieter CyberAlert die Inhalte von über 100.000 Blogs überwachen lassen.
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Eddie on Tour

Als ich Kollege Eddie Castelli zuletzt sah, war er zu Fuß von Leverkusen zum Stammtisch von jcom nach Köln gekommen. Er hatte meine tiefe Bewunderung, dass man so eine Strecke freiwillig joggen kann. Noch spannender fand ich seinerzeit jedoch seine Erzählungen von den Vorbereitungen seiner Fahrradtour. Keine übliche Tour, wie unsereins sie am Wochenende vielleicht mal unternimmt. Sondern mehr eine Geschichte, die man eher Expedition nennt. Fahrradtour klingt viel zu harmlos. Und ist auch erst der Anfang der Geschichte. Denn erst geht es mit dem Rad nach Nordafrika und danach will er dann zu Fuß und alleine durch die Zentrale Sahara. (ca. 8.500 km!!) Natürlich ist Eddie ein “durch-und-durch-Sportler”, ein Mann der Extreme, aber er hat auch eine Mission. Er glaubt, dass Sport die Menschen verbindet, und überall zu mehr gegenseitigem Verständnis und Toleranz führen kann.

Mittlerweile ist er schon lange unterwegs. Und immer dann, wenn man mal ein paar Wochen nichts hört, machen sich gleich Sorgen breit. Denn leider hört man doch immer wieder viel zu viel…

Um so mehr hab ich mich gefreut, dass Eddie jetzt bloggt von unterwegs. Sein Dune-Blog ist seit kurzem online. Naturgemäß sind die Einträge nur unregelmäßig, denn nicht überall gibt es an jeder Ecke ein Internetcafé. Aber mich freut`s, hin und wieder mehr von ihm zu lesen als ein paar Zeilen in einer email.

Noch mehr würde mich freuen, viel mehr in Zeitungen, Magazinen über ihn zu lesen. Denn was Eddie da macht – seine Tour der Gegensätze, ganz allein, mit dem großen Ziel einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, das ist schon irre. (Vielleicht im doppelten Sinne des Wortes…) Seine Fotoausstellung in Damaskus, sein Marathonlauf irgendwo sonst in Syrien, all das ist spannend, interessant, stark, aber seinen Mut und seine Konsequenz, die er für seine Mission aufbringt, finde ich wirklich total beeindruckend.

Mal ganz abgesehen davon, dass man für so eine Geschichte natürlich vollkommen ungebunden sein muss, ich hätte viel zu viel Angst. Und so endet jede meiner mails an ihn mit einem Satz, der wirklich von Herzen kommt:

Pass auf dich auf, Eddie!